Waschbärenklasse

Äthiopien: Ein Land zwischen Armut und Faszination

In den letzten Wochen haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 sich mit dem Thema Äthiopien beschäftigt. In den Fächern Religion und Sachunterricht haben Sie viel über das Land und die Menschen dort gelernt. Sie haben die geografische Lage, das Klima und die Landschaft und auch die Menschen, die dort leben genau unter die Lupe genommen. Vieles ist dort ganz anderes aber einiges ist trotz der vielen km, die uns von Äthiopien trennen, auch ganz ähnlich. Die Menschen dort leben in runden kleinen Häusern, die sie Tukul nennen, sie schlafen oft alle in einem Bett und eine richtige Küche gibt es dort auch nicht.

Die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft und sind sehr arm. Die Drittklässler waren ganz schön geschockt, als sie hörten, dass es eine Tradition ist, Kinder an wohlhabendere Familien zu verkaufen. Dass diese Kinder nicht zur Schule gehen können so, wie die Hälfte aller Kinder in Äthiopien, klang zunächst verlockend, doch schnell haben unsere Kinder verstanden, dass es genau die fehlende Schulbildung ist, die die Menschen dort im Teufelskreis der Armut gefangen hält.

Der Höhepunkt des Projekts bildete der Besuch von Bernd Lichtenberg und Yogi vonder KinderKulturKaravane. Der Zirkus Debere Berhan hat sich mit unseren Kindern über einen Videolivechat ausgetauscht. Im Anschluss daran haben wir gemeinsam kleinere Zirkuslektionen auf dem Schulhof ausprobiert, was den Drittklässlern mit viel Teamgeist hervorragend gelang!  Yogi und Herr Lichtenberg vermittelten unseren Schülern, dass die Kinder in diesem weit entfernten Land aber die gleichen Wünsche und Träume, aber auch genauso Ängste und Sorge haben, wie wir hier in Deutschland: Genau wie wir begleitet sie die Sorge, was die Zukunft bringen wird.

Am Wichtigsten aber sind Spaß am Leben, Freunde zu haben, denen man vertrauen kann und vor allem auf sich selbst und auf seine Leistungen mit Recht stolz sein zu können!